S6832601: Die rechtmäßige Personalratsbeteiligung und die Folgen fehlerhafter Mitbestimmung
11.11.2026 von – Uhr
Der Personalrat bestimmt mit bei allen personellen, sozialen, organisatorischen und sonstigen innerdienstlichen Maßnahmen. Unzulässig ist die Durchführung von Maßnahmen ohne die vorgeschriebene Beteiligung oder bei Verstoß gegen wesentliche Verfahrensvorschriften. Daher müssen Personalräte einerseits ihre Rechte und die Besonderheiten der Mitbestimmung im öffentlichen Dienst kennen und andererseits wissen, was zu tun ist, wenn ihre Einbeziehung – ob unbeabsichtigt oder "nur vergessen" – nicht oder fehlerhaft erfolgt.
In einem ersten Teil werden die rechtlichen Grundlagen und Gerichtsentscheidungen dargestellt. In dem zweiten Teil werden die vermittelten juristischen Kenntnisse vertieft und Fragen aus der Praxis diskutiert.
Seminarinhalte:
Die gesetzlichen Vorgaben und Grundsätze zur ordnungsgemäßen Beteiligung des Personalrats
Beispiele aus der Rechtsprechung
Rechtsfolgen unterbliebener oder fehlerhafter Beteiligung
Nachholen unterbliebener Mitbestimmung: Zulässigkeit?
Strategische Überlegungen bei unterbliebener oder fehlerhafter Beteiligung
Die gerichtliche Durchsetzung der Personalratsrechte
Einstweiliger Rechtsschutz: Effektiv?
Gestaltungsmöglichkeiten zur Durchsetzung der ordnungsgemäßen Personalratsbeteiligung
Zielgruppe: | Personalräte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Dienststellenleitungen, die sich mit Personalvertretungsfragen beschäftigen. | ||
Termin | Meldeschluss | Dozentin | Gebühr |
11.11.2026 09:00 – 15:30 Uhr | 27.10.2026 | Frau Monika Hermann | 189,00 € |
Ansprechpartnerin: Judith Hiller
Tel.: 0331 23028 46
E-Mail:
Veranstaltungsort
Panoramastraße 1, 10178 Berlin
Veranstalter
Zweckverband Brandenburgische Kommunalakademie
Am Luftschiffhafen 1
14471 Potsdam