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Ansprechpartnerin: Judith Hiller

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S3821902: Die Vergabe von Planungsdienstleistungen mittels vier- bzw. sechsjähriger Rahmenvereinbarung

 

Erstmalig erfolgte 2017 die Verpflichtung zur Anwendung des Vergaberechts auch bei der Vergabe freiberuflicher Leistungen (z.B. HOAI) im Unterschwellenbereich; damit ist die Ausschreibung von Planungsdienstleistungen mittels eines Rahmenvertrags relevant. Neu ist auch, dass nun national Aufträge im Wege der Verhandlungsvergabe mit oder ohne Teilnahmewettbewerb vergeben werden.

 

Auftraggeber haben zwar weiterhin das Wahlrecht zwischen einer reinen Preisausschreibung und einer Vergabe nach benannten Zuschlagskriterien wie beispielsweise: Bewertung des Projektleiters, Bewertung der technischen Ansätze bzgl. der Leistungsbilder, Kosten- und Terminkontrolle etc. Die besondere Schwierigkeit besteht jedoch darin, dass bei einer reinen Preisvergabe aufgrund der weitgehend zwingenden Bindung der HOAI nahezu sehr preisähnliche -wenn nicht gar identische- Preisangebote vorliegen. Eine ggf. in Betracht kommende Losentscheidung bei gleichen Preisen ist nach der Rechtsprechung jedoch nur zulässig, wenn die Wirtschaftlichkeit nicht durch Zuschlagskriterien hätte differenziert abgefragt werden können und dies ist explizit der Fall.

 

Um die Verwaltungspraxis hier nicht unnötig zu erschweren bzw. überhaupt noch zeitlich handhabbar zu gestalten, bietet sich der Abschluss einer Rahmenvereinbarung nach der UVgO oder VgV an. Dies ist seit 2016 im EU-weiten Bereich sowie im Unterschwellenbereich nach der UVgO zulässig und führt zu einer erheblichen Reduzierung bzw. Vermeidung von Verwaltungs- und Personalkosten.

 

Das Seminar gibt hierauf Antworten und zeigt zugleich auf, was es für den Auftraggeber noch zu beachten gilt, um Planungsleistungen rechtssicher und erfolgreich im Wege der UVgO / VgV mittels einer Rahmenvereinbarung unter Einhaltung der HOAI zu vergeben.

 

Seminarinhalte:

  • Einführung zu den Neuheiten der UVgO
  • Die Vorbereitung des Vergabeverfahrens nach der UVgO und VgV
  • Der Teilnahmewettbewerb nach der VgV und der UVgO
  • Die Leistungsbeschreibung nach der VgV und der UVgO
  • Das Verhandlungsverfahren nach der VgV und Verhandlungsvergabe mit oder ohne Teilnahmewettbewerb nach der UVgO
  • Die Zuschlagserteilung nach der VgV und der UVgO
  • Dokumentation nach der VgV und der UVgO
  • Rechtsschutzmöglichkeiten

 

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen der öffentlichen Hand sowie öffentlicher Unternehmen (Vergabestellen sowie Bauverwaltung) und beratende Ingenieur- und Architekturbüros.

Anmeldung:

Zum Anmeldeformular gelangen Sie hier.

Termin

Meldeschluss

Ort

Dozent

Gebühr

28.10.2019
09:00 – 16:00 Uhr

07.10.2019

Panoramastr. 1
10178 Berlin

Herr Jacob Scheffen

159,00 €

 

 

 

 

 

Kontakt
 

Brandenburgische Kommunalakademie 

Am Luftschiffhafen 1

14471 Potsdam

 

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