Hinweise zu Testverfahren

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1. Durchführung der Testverfahren

 

Bei einer Mindesteilnehmerzahl von 10 Bewerber*innen wird das Testverfahren in Ihrer Verwaltung durchgeführt. Sie können bis zu 40 Teilnehmer*innen testen lassen. Erfahrungen zeigen, dass oftmals lediglich nur 70 % der eingeladenen Bewerber*innen erscheinen. Daher achten Sie bitte darauf, eine ausreichende Bewerberzahl zum Testverfahren einzuladen.

Die von Ihnen zur Verfügung gestellten Räume müssen über eine entsprechende Größe für alle Teilnehmer*innen verfügen. Weiterhin sollen die Bewerber*innen sich nicht gegenüber sitzen, nebeneinander stellt kein Problem dar. 

Ihre Terminwünsche, die Angabe der Anzahl der Testteilnehmer*innen sowie der zu testenden Ausbildungsberufe senden Sie bitte an folgende E-Mailadresse:

info@bka-brandenburg.de.

Wenn Sie die Eignung für technische Ausbildungsberufe z. B. Informatikberufe testen lassen wollen, teilen Sie mir dies bitte umgehend mit, da hierfür gesonderte Testunterlagen angefordert werden müssen.

Nach Vereinbarung eines Termins mit dem Testleiter der Brandenburgischen Kommunalakademie erhalten Sie eine E-Mail mit der Bestätigung des Testtermins.

Die Ihnen zugesendete Teilnehmerliste mit den persönlichen Daten der Bewerber/-innen, einem Unterschriftsfeld sowie einer Spalte für die zu vergebenden Laufnummern übergeben Sie bitte am Testtag dem Testleiter.

Viele kleinere Kommunalverwaltungen können allerdings auf Grund zurückgehender Bewerberzahlen nicht die kostenrechnerisch erforderliche Mindestzahl von 10 Teilnehmern*innen testen lassen.

Daher bietet die Brandenburgische Kommunalakademie Termine für zentrale Testverfahren an, die am Dienstsitz in Potsdam durchgeführt werden. Diese Termine können auch als Ausweichtermin für Bewerber*innen genutzt werden, die zum eigentlichen Testtermin in Ihrer Verwaltung verhindert sind.

Die Termine für zentrale Testverfahren finden Sie unter dem Link: Termine der Testverfahren

Bitte melden Sie rechtzeitig die Anzahl der zu testenden Bewerber*innen für diese zentralen Termine an. Die Mitteilung der persönlichen Daten sollte spätestens am Vortag des zentralen Testtermins erfolgen.

Zur Kontrolle der Identität der Teilnehmer*innen sollen diese am Testtag den Personalausweis vorlegen. Teilnehmer*innen ohne gültiges Dokument können vom Test ausgeschlossen werden.

Nach Auswertung der Testergebnisse wird für jede getestete Person ein Gutachten erstellt und den Verwaltungen innerhalb von ca. 14 Tagen übermittelt.

 

2. Verfahren der Notenübernahme

Sollte ein*e Bewerber*in dieses Testverfahren für die Testsaison 2016/2017 bereits bei einer anderen Verwaltung absolviert haben, kann die Notenübernahme beantragt werden.

Auf der Internetseite des IfP befindet sich unter dem Link http://www.verwaltungstests.de/bewerber/link_5.php der Vordruck für die Notenübernahme.

Dieser Vordruck muss heruntergeladen und ausgefüllt werden. Die Bewerber/-innen sind darauf hinzuweisen, dass die Informationen dazu gewissenhaft gelesen werden sollten.

Der/die Bewerber*in schickt den ausgefüllten Antrag auf Notenübernahme an die einladende Verwaltung. Dieser Antrag ist bitte dem Testleiter am Tag der Durchführung des Einstellungstests auszuhändigen.

Der Antrag auf Notenübernahme muss aus diesem Grund zwingend vor dem Testtermin bei der einladenden Verwaltung vorliegen. Bitte teilen Sie den Bewerbern*innen dafür einen entsprechenden Termin für den Posteingang des Antrages mit. Hier reicht es auch aus, die Notenübernahme als Datei zu erhalten.

Anträge, die nach dem Testtermin eingehen, müssen gesondert zur Auswertung gesandt werden und verursachen höhere Kosten, die der einladenden Verwaltung in Rechnung gestellt werden.

Mit der Auswertung erhalten Sie dann alle Testergebnisse, auch die der beantragten Notenübernahmen.

Die Notenübernahmeanträge bei zentralen Testterminen senden Sie bitte rechtzeitig an die Brandenburgische Kommunalakademie.

Hinweis:

Der Termin für den Einstellungstest muss von den Bewerbern/-innen unbedingt eingehalten werden, da sich bei Alternativterminen das Verfahren der Notenübernahme außerordentlich kompliziert gestaltet. Der Antrag auf Notenübernahme muss dann für den Ersatztermin beim Tester vorliegen.

 

3. Verfahren für Bewerber*innen mit Beeinträchtigungen

Behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Bewerber*innen müssen sich vor der Teilnahme an dem Test einem Anamneseverfahren stellen. Daraus resultierend werden Vorgaben für die Durchführung des Testverfahrens erteilt, um eine Benachteiligung der Bewerber*innen auszuschließen. Diese Vorgaben werden die durch die Brandenburgische Kommunalakademie umgesetzt.

Das sollte Ihnen das Versenden von Fragebögen und dessen Auswertung ersparen sowie weitere Rechtssicherheit bei der Berücksichtigung von Behinderungen schaffen.

Voraussetzung ist, dass Sie dafür Sorge tragen, dass allen Bewerber/-innen die Internetseite http://www.verwaltungstests.de/bewerber/link_7.php des Institutes bekannt ist. 

 

Aus diesem Grund wird Ihnen folgender Absatz für die Testeinladung vorgeschlagen:

"Informieren Sie sich in jedem Fall über die rechtsverbindlichen Regelungen des psychologischen IfP-Test unter www.verwaltungstests.de. Dort finden Sie ebenso Informationen zu den Testinhalten sowie ggf. Hinweise für behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Bewerber*innen."

 

4. Kosten eines Testverfahrens

Die Kosten pro Testteilnehmer*in, auch für Notenübernahmen, betragen zurzeit 34,80 Euro.

Sollte die kostenrechnerisch ermittelte Mindestteilnehmerzahl von 10 Bewerber*innen nicht erreicht werden, wird eine Pauschale in Höhe von 348,00 Euro in Rechnung gestellt.

Einzeltests für behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Bewerber*innen werden gesondert nach Einzelfall abgerechnet. Hierfür reicht die Pauschale von 34,80 Euro pro Teilnehmer*in nicht aus, da der Kosten- und Zeitaufwand entschieden höher ist.

 

5. Sonstige Hinweise

Zur Erhöhung der Rechtssicherheit in den Testverfahren wurden die Inhalte der Einverständniserklärung auf der Homepage des Instituts für Personalentwicklung und Eignungsprüfung (IfP) www.verwaltungstests.de ergänzt. Um diese Erklärung im Test unterschreiben zu können, muss den Bewerber*innen der ergänzende Inhalt bekannt sein. Für Bewerber*innen ohne Internetzugang gibt es ein Merkblatt der rechtsverbindlichen Hinweise, welches Sie von der Internetseite www.verwaltungstests.de downloaden und ausdrucken können. Spätestens im Testverfahren wird es vom Testleiter ausgehändigt. Die Veröffentlichung auf der Internetseite ermöglicht es den Bewerber*innen, sich im Voraus über die Vereinbarungen zu informieren.

Des Weiteren sind die Bewerber*innen bitte darauf hinzuweisen, dass keine Anrufe im Institut für Personalentwicklung und Eignungsprüfung erfolgen sollten. Ein Beratungstelefonat für eine*n Bewerber*in wird zukünftig mit einer Pauschale von ca. 10,00 Euro in Rechnung gestellt. Demzufolge würde sich die durch die Brandenburgische Kommunalakademie an das IfP zu entrichtende Umlage erhöhen, was wiederum eine Erhöhung der von Ihnen zu zahlenden Kosten pro Teilnehmer*in nach zöge.

Sollten Bewerber*innen innerhalb der letzten drei Jahre nach Deutschland zugewandert sein, teilen Sie mir bitte mit, ob Sie für die Auswertung der Testergebnisse eine sogenannte Verzerrungskorrektur wünschen. Hierbei würden mangelnde Sprachkenntnisse bei der Auswertung Berücksichtigung finden.

 

Ihr*e Ansprechpartner*in:
N.N.
Tel.: 0331 23028-10
E-Mail: info@bka-brandenburg.de

 

 

 

Brandenburgische Kommunalakademie, Am Luftschiffhafen 1, 14471 Potsdam - Tel: 0331 23028-0, E-Mail: info@BKA-brandenburg.de